

Der Schwerpunkt liegt in der Gesundheitsversorgung durch eine Gesundheitsstation in der Ansiedlung La Y de la Laguna.
Der engagierten Projektleiterin Gabriela Ordoñez, Direktorin der in Ecuador anerkannten Organisation, dient ein kleines Büro in der Hauptstadt Quito als
Koordinations- und Kommunikationszentrale. Die Hauptarbeit wird jedoch von
den Menschen vor Ort geleistet. Das Gesundheitszentrum wurde am 15. Dezember
2001 offiziell eingeweiht.
Um eine nachhaltige Arbeit zu gewährleisten, wurde von fhn eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, dem Kreiskrankenhaus in Quinindé und dem ehrenamtlichen örtlichen Gesundheitskomitee vertraglich festgehalten. So wird beispielsweise die Gesundheitsversorgung durch einen Arzt und einen Zahnarzt vom Ministerium unterstützt, wobei fhn mit internationalen medizinischen Hilfskräften die Arbeit mit zusätzlichen Programmen bereichert. Das örtliche Gesundheitskomitee besteht aus Bewohnern der Region, die engagiert das Zentrum mit aufgebaut haben und es in Zukunft selbst verwalten sollen. Mittlerweile kommen auch der Arzt, die Krankenschwester, der Laborant und ein Zahnarzt aus Ecuador. Im August 2002 wurden aus jeder umliegenden Siedlung zwei Freiwillige ausgewählt, um sich als Dorfgesundheitshelfer auszubilden zu lassen. Seitdem bilden sie sich einmal monatlich unter anderem über Erste Hilfe, Familienplanung, Impfprogramme, Hygiene und Medizinpflanzen in der Gesundheitsstation weiter. Das gelernte Wissen wird an die Nachbarn und Dorfmitbewohner weitergegeben, um so eine effektivere Veränderung der Lebensbedingungen herbeizuführen.
foundation human nature kümmert sich neben der Gesundheitsversorgung verstärkt um die (Erwachsenen-) Bildung und den Naturschutz. Die Gesundheitsstation arbeitet mittlerweile mit Solarenergie und einer 50.000 Liter fassenden Regenwasserzisterne. Die Arbeit in den Schulen und das Einrichten einer Bibliothek zeigen erste Früchte.
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